Reisen & Urlaub

Biikebrennen und Kunsthandwerk

Der Urlauber, der sich für Kultur und Brauchtum seines Urlaubsortes interessiert, wird auf Sylt in den vielen Friesendörfern schnell fündig. Ob er sich in St Severin, der mit fast 1000 Jahren ältesten Kirche der Insel in Keitum ein Orgelkonzert anhört, eine von den Morsumer Kulturfreunden organisierte Veranstaltung wie Skatabend, Weihnachtsmarkt oder Ausstellung besucht oder einem der vielen Kunsthandwerker über die Schulter schaut, der Glas, Ton, Gold, Silber oder Leder verarbeitet, Tradition und Moderne werden gleichermaßen sichtbar. Das Biikebrennen ist hier wohl eine der signifikantesten Überlieferungen. In vielen friesischen Gegenden heimisch wird es auch auf Sylt zum Volksfest erhoben, jedes Dorf und viele Gehöfte haben am 21. Februar ihre eigenen Biikefeuer. Auch wenn der Ursprung mittlerweile im Dunkeln liegt und nur noch als Austreibung des Bösen und Bitten um gute Ernte ausgelegt wird, so ist es eine willkommene Gelegenheit für Schauspiel, Musik und Geselligkeit. Sicher ist, dass die Feuer, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts noch nur aus einer brennenden Bake am Strand bestanden, zur Verabschiedung der auf Walfang fahrenden Seeleute genutzt wurden und auch ankommenden Schiffen als Navigationshilfe dienten. Mit dem häufig auf dem Holzstoß aufgerichteten Fass wird noch immer symbolisch der Winter ausgetrieben. Sommers oder winters ist die Insel eine Reise wert, ob zum Biikebrennen, für den Sommerurlaub in natürlichem Reizklima, zum Surf World Cup im Herbst oder zum Weihnachtsmarkt, Friesenhäuser und moderne Geschäfte malen stets eine attraktive Kulisse. Ein Sylt Strandhotel bietet einen idealen Ausgangspunkt zur Entdeckung von Tradition und Moderne auf der Nordseeinsel.

Informationen zum Autor "findur":
Andreas Mettler
E-Mail: presse(at)mettlerweb.de
Web: http://www.mettlerweb.de

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