Mode & Lifestyle

Die Jeansjacke – Ausdruck der Persönlichkeit

Auch wenn mittlerweile andere Kleidungsstücke eher die Schränke bevölkern, von der guten alten Jeansjacke mag man sich irgendwie nicht so recht trennen. Sie scheint irgendwie die Verbindung zur eigenen Jugend, die vielen Aufnäher und Nietenmotive spiegeln Zeit- und Musikgeschmack des Trägers. Seit etwa fünfzig Jahren haben sich Schnitt und Stoff nur marginal geändert, immer wieder setzt sich die klassische Jacke gegen ihre modernen Vertreter, vom Kurzmantel über den Swinger bis zum Blouson durch. Aber auch wenn sie einen stetigen Platz im Kleiderschrank bekommen hat, so richtig ausführen mag man das gute Stück vielleicht nicht mehr. Es hat mittlerweile abgestoßene Kanten und einige Brandlöcher und recht dauerhafte Flecken, die an die vielen Parties mit Kumpels und Freundinnen erinnern. Vielleicht ist sie auch mit Aufnähern und Nieten so zugepflastert, dass es einfach nur schwierig ist, das steife Stück Stoff überzustreifen. Wenn einen aber doch die Lust überkommt, mal wieder ein solches Kleidungsstück spazieren zu führen, so sind die Jacken, die man mittlerweile bekommt, doch um einiges schlichter. Der Stoff ist noch immer der gleiche, die Verzierung macht aus dem sportlich – legeren Modell häufiger mal ein elegantes, das durchaus auch einen Platz in der Abendmode haben kann. Wenn die Zierden aber nicht dem Wunsch des Trägers entsprechen, so ist es egal ob bekannter Name oder Discount – Modeladen, die Jacke bleibt hängen. Dann schon lieber das schlichte Modell, das je nach Wunsch mit Motiven aus Pailetten, Perlen, Strasssteinen oder auch durch Schmuckbänder, die sich wiederholende Motive bieten, aufgehübscht werden kann. Und wieder ist eine Jeansjacke Ausdruck der mittlerweile gewandelten Persönlichkeit.

Informationen zum Autor "findur":
Andreas Mettler
E-Mail: presse(at)mettlerweb.de
Web: http://www.mettlerweb.de

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