Der Welt der Saunen
Es gibt unzählige Arten der Sauna, die auch ganz unterschiedlich wirken und in denen man schwitzen und etwas für seine Gesundheit tun kann. Vielen bekannt ist die traditionelle finnische Sauna, mit durchschnittlichen Temperaturen von 80 bis 100 Grad. Hier ist es immer sehr heiß und die Luftfeuchtigkeit ist extrem trocken. Die Sanarien sind eine etwas kreislaufschonendere Variante, denn hier liegen die Temperaturen bei 65 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit beträgt 50 Prozent. Eine weitere Art ist das Dampfbad, hier herrschen meist Temperaturen um die 45 Grad Celsius. Allerdings hat ein Dampfbad eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent zu finden. Eine ganz besondere Art der Sauna ist die Infrarotkabine, in der Tiefenwärmestrahlen zum Einsatz kommen. Infrarotkabinen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da hier die Temperaturen bei höchsten 50 Grad Celsius betragen. Auch wird hierbei nicht die Raumluft erhitzt, sondern der Körper. Ermöglicht wird dies durch Keramikstrahler oder auch durch Flächenstrahler oder Strahlern mit Magnesiumoxid. Von diesen Strahlern gehen kurz- und langwellige Infrarotstrahlen aus, von denen die kurzwelligen Infrarotstrahlen mit der direkten Körperbestrahlung der Sonne vergleichbar sind. Diese Strahlen wirken in den tiefliegenden Blutgefäßen und lassen die Körpertemperatur auf ca. 38,5 Grad Celsius steigen. Die langwelligen Infrarotstrahlen hingegen wirken bereits auf der obersten Hautschicht.
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